Mittwoch, 28. September 2016

Casa lädt zum Tag der offenen Tür

Casa - Leben im Alter © Lupi Spuma

Casa – Leben im Alter © Lupi Spuma

Am Freitag, den 30. September 2016 können sich InteressentInnen und Angehörige selbst ein Bild von den Pflegewohnhäusern machen. Von 11 bis 17 Uhr findet in der Casa Marienheim in Baden, der Casa Guntramsdorf, der Casa Kagran in der Donaustadt und der Casa Waldkloster im 10. Wiener Gemeindebezirk der Tag der offenen Tür mit spannendem Rahmenprogramm für die BesucherInnen statt. So erwartet die Gäste ein kostenloser Gesundheitscheck, die Fotoausstellung „So lässt sich’s leben“ sowie Führungen durch die Hausgemeinschaften – dem Herzstück des Hauses – gepaart mit Einblicken in die „Lebensqualität-Aktivitäten“ (z.B.: Fahrrad-Rikschas, Hundetherapie, Gedächtnistraining), die das Kennenlernen der Casa-Philosophie erlebbar machen.
Individuelle Beratung sowie Infostände rund um das Thema „Leben im Alter“ mit unterschiedlichen Schwerpunkten in jedem Haus bilden den zweiten Fokus: von Fördermöglichkeiten, über spannende und aktive Freiwilligen-Projekte, wie den Gemeinschaftsgärten, bis hin zu Ausstellern aus verschiedenen Bereichen (wie zum Beispiel Augenoptik oder Aromatherapie). In den Wiener Pflegewohnhäusern beraten außerdem MitarbeiterInnen des Fonds Soziales Wien (FSW), und VertreterInnen des SeniorInnenbüros der Stadt Wien geben Auskunft über für SeniorInnen interessante Themen wie Freizeitgestaltung, Weiterbildung oder Gesundheit. Bei kulinarischer Versorgung lassen sich die gesammelten Eindrücke im Gespräch mit BewohnerInnen oder anderen Gästen bestmöglich Revue passieren – ein gemütlicher Ausklang des Tages. „Allen InteressentInnen, die an diesem Tag keine Zeit finden, lassen wir gerne weitere Informationen zukommen und auf Wunsch bieten wir auch zusätzliche Beratungs- und Besichtigungstermine an“, betont Markus Platzer.

Casa Leben im Alter
lädt zum
Tag der offenen Tür
am Freitag, den 30. September 2016, 11 bis 17 Uhr

in folgenden Pflegewohnhäusern:
Casa Kagran in der Donaustadt, Rennbahnweg 52, 1220 Wien
Casa Waldkloster im 10. Wiener Gemeindebezirk, Waldgasse 25, 1100 Wien
Casa Marienheim in Baden, Schimmergasse 1-3, 2500 Baden bei Wien
Casa Guntramsdorf, Neudorferstraße 2, 2353 Guntramsdorf

Das Rahmenprogramm: Die Gäste erwartet ein kostenloser Gesundheitscheck, die Fotoausstellung „So lässt sich’s leben“ sowie Führungen durch die Hausgemeinschaften – den Herzstücken der Häuser – gepaart mit Einblicken in die „Lebensqualität-Aktivitäten“ (z.B.: Fahrrad-Rikschas, Hundetherapie, Gedächtnistraining), die ein Kennenlernen der Casa-Philosophie ermöglichen.

www.casa.or.at

 

Der Beitrag Casa lädt zum Tag der offenen Tür erschien zuerst auf textwerk.



Original auf http://www.textwerk.at/casa-tag-der-offenen-tur/

Freitag, 2. September 2016

RollaPlank hebt funktionelles Trockentraining auf eine neue Ebene

© RollaPlank / Philipp Greindl
Der Sport- und Gesundheitswissenschaftler, Snowboarder und Surfer Joe Ecker startet ab sofort mit der Vermarktung und dem Vertrieb seiner neuesten Entwicklung: RollaPlank ist ein innovatives Balance Board, mit dem Ecker den Bereich des funktionellen Trainings auf eine neue Ebene heben möchte. „Mit RollaPlank balanciert man auf einem Ball und hat somit – im Vergleich zu herkömmlichen Balance Boards – eine Bewegungsebene mehr, was eine komplett neue Herausforderung darstellt. Mit bereits vorhandenen Koordinationstrainern kann bestenfalls ein ähnlicher Trainingseffekt erzielt werden, jedoch nicht im selben ganzheitlichen Umfang und bei vergleichbarem Erlebniswert“, bringt Ecker die Vorzüge seines Balance Boards auf den Punkt. „RollaPlank ist unübertroffen, was den größtmöglichen Output bei minimalem Zeitaufwand betrifft.“ Sämtliche Übungen werden durch die spezielle Beschaffenheit von Brett und Ball unter erschwerten Gleichgewichtsbedingungen ausgeführt. „Dadurch wird nicht nur der Trainingseffekt deutlich gesteigert, es macht auch noch einen Riesenspaß“, so Ecker weiter. Durch die feinste Abstimmung der einzelnen Module aufeinander sorgt RollaPlank für ein hocheffektives Training der koordinativen Fähigkeiten, „die es uns ermöglichen motorische Aktionen in vorhersehbaren (Stereotyp) und unvorhersehbaren Situationen (Anpassung) sicher und ökonomisch zu beherrschen und sportliche Bewegungen relativ schnell zu erlernen“, erläutert der RollaPlank-Erfinder.

Funktionelle Kräftigung

„Einige ausgesuchte Grundübungen am RollaPlank reichen vollkommen aus, um den gesamten Körper effektiv zu trainieren", betont Ecker. Diese komplexen Bewegungsabläufe bewirken, dass die Muskeln und deren Proportionen zueinander harmonisch ausgeprägt werden. Sie führen auch zu einer funktionellen Corekräftigung und tragen somit zu einer deutlich besseren Körperhaltung bei. „Funktionelle Bewegungsformen integrieren immer mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig. 90 % aller Rückenschmerzen könnten durch eine regelmäßig trainierte Rumpfmuskulatur verhindert werden“, ist Ecker überzeugt. „Und: Mit der Entwicklung des Muskelsystems wird auch der Sehnen- und Bänderapparat der Gelenke gestärkt und die Knochendichte erhöht.“ RollaPlank ist ein ideales Trainingsgerät, um sportartspezifische Bewegungen zu optimieren und neue Sportarten relativ schnell zu erlernen – „geeignet für alle sportlich ambitionierten Personen im Alter zwischen 14 und 50“, steckt Ecker die Zielgruppe ab.

Das Systemequipment – natürlich Made in Austria

© RollaPlank / Philipp Greindl
Das Brett ist eine speziell bearbeitete Mehrschichtplatte aus Birkenholz. Als zusätzliche Auflage fungiert eine weiche PVC-Matte, die vor allem das Abrutschen verhindert. Der Ball besteht aus Naturkautschuk und besitzt optimale Eigenschaften, um motorische und koordinative Fähigkeiten gleichermaßen zu trainieren. Der Teppich ist mit Positionsmarkierungen versehen, die dabei helfen, den Schwerpunkt zu finden. Und natürlich fehlt auch ein entsprechend wertiges Aufbewahrungsmodul nicht.


Die Entstehungsgeschichte

„Es begann mit der Suche nach einem geeigneten Balance Board, das ein dreidimensionales und effektives Trockentraining ermöglicht“, erinnert sich Ecker an den Ursprung seiner Idee, sein eigenes Trainingsgerät zu konzipieren und zu entwickeln. Denn die bereits am Markt erhältlichen Boards stellten für ihn weder eine Herausforderung dar noch standen die Preise und Lieferbedingungen in einem angemessenen Verhältnis zur Qualität der Produkte. „Daher gab es nur einen Lösungsansatz: selber bauen“, so Ecker. Gesagt, getan. Nach zahlreichen Tests und der Expertise befreundeter Sportler, Physio- und Trainingstherapeuten wurde schließlich RollaPlank als die optimale Lösung definiert. Um sein Balance Board auch aus wissenschaftlicher Sicht zu durchleuchten, nahm Ecker außerdem die Dienste des renommierten und international anerkannten Experten im Bereich Sports Equipment Technology, Prof. Dr. Anton Sabo, in Anspruch (siehe PDF „Gutachten_RaP“ im Anhang).

Nach dem Verkaufsstart in Österreich, Deutschlan
d und der Schweiz möchte Ecker noch weitere Märkte für sein Balance Board erschließen.

RollaPlank Sicherheitshinweise finden Sie unter: www.rollaplank.com/rollaplank/sicherheitshinweise-rechtliches

*Def.: „Bewegungen, die nur einen einzigen Muskel isoliert beanspruchen, sind als unfunktionell zu bezeichnen. Funktionelle Bewegungsformen integrieren immer mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig.“ (Quelle: Gambetta und Gray 2002: Michael Boyle: Functional Training. S. 11)

www.rollaplank.com

Montag, 22. August 2016

Gautier Mückstein ist erster klimaneutraler Spirituosenhersteller Österreichs

© Michael Rausch-Schott
Es ist vollbracht: Nachdem sich Gautier Mückstein seit jeher für den Klimaschutz engagiert, ließ der österreichische Traditionsspirituosenerzeuger nun seine CO2-Emissionen genauestens analysieren und befasste sich dahin gehend mit Unternehmensstrategien, Abläufen und der Herstellung bzw. der Produktion. Die Erkenntnisse flossen direkt in konkrete Maßnahmen zur Reduktion des eigenen Ausstoßes, die nun allesamt realisiert und umgesetzt sind.

Das Ergebnis: Gautier Mückstein ist der erste klimaneutrale Spirituosenhersteller Österreichs. „Wir stehen für die Wahrung und smarte Nutzung unserer wertvollen Ressourcen. Die Vorreiterrolle in dieser Branche einzunehmen, macht uns daher besonders stolz”, zeigt sich Ing. Florian Mückstein, Geschäftsführer von Gautier Mückstein, zufrieden. „Wir hoffen für die Umwelt und unsere Zukunft, dass noch viele folgen werden!“ Gautier Mückstein steht aber auch für einen friedvollen Einklang zwischen Mensch und Natur, um den Kreislauf der Natur nicht zu gefährden. „Die Umwelt schätzen und respektieren wir sehr. Als erster klimaneutraler Spirituosenerzeuger Österreichs glauben wir an sinnvolle Maßnahmen, die den Einklang beider fördern“, so der Gautier Mückstein-Geschäftsführer weiter.

Grünes Produktionshaus, Regionalität, Recycling

Das neue Produktionshaus in Oberlaa, in das Gautier Mückstein im Jahr 2011 übersiedelte, wurde bereits im Vorfeld baulich entsprechend modern und umweltfreundlich konzipiert. Es beinhaltet ein smartes, ausgeklügeltes System, das für einen optimalen Energiehaushalt sorgt. Zudem wurde das Gebäude mit einer hocheffizienten Isolierung versehen – „nächstes Jahr wird es um eine moderne Solaranlage erweitert“, kündigt Florian Mückstein an. Außerdem kann durch die Begrünung des rund 1.600 m2 großen Dachs sowie durch eine intelligente Außenbeschattung komplett auf eine Klimatisierung der Arbeitsräume verzichtet werden. „Auch unsere Region liegt uns am Herzen, daher achten wir beim Einkauf unserer Rohwaren ganz besonders auf Regionalität“, betont Florian Mückstein. „Seit 2007 können wir durch die Firma Ellinger sogar unsere eigene Inländerrum-Essenz herstellen. Unsere Erzeugnisse bestehen aus gut ausgewählten heimischen Produkten und stehen somit für Nachhaltigkeit, höhere Qualität und Ressourcenschonung durch kurze Transportwege.“
Natürlich lassen sich auch bei Gautier Mückstein Abfälle nicht ganz vermeiden. Der heimische Spirituosenerzeuger achtet allerdings akribisch darauf, dass selbige zum Großteil verwertet werden. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht und einen Kreislauf aufgebaut, mit dem die Ausgangsmaterialien in Sekundärrohstoffe umgewandelt werden.

Alle Produkte sind mit dem grünen ARA-Punkt gekennzeichnet, was bedeutet, dass für eine ordnungsgemäße Entsorgung laut österreichischer Verpackungsordnung gesorgt ist“, erläutert Florian Mückstein und betont, dass restliche Emissionen durch den Erwerb von Zertifikaten kompensiert werden. „So konnte Gautier Mückstein 1.700 Tonnen CO2-Emissionen ausgleichen. Die CO2-Emissionsrechte sind von den Vereinten Nationen zertifiziert (UNFCCC), also CER (Certified Emission Reductions) oder vom „Verified Carbon Standard“ verifiziert und entsprechen somit den höchsten Qualitätsstandards”, betont der Gautier Mückstein-GF abschließend.

www.gautier-mueckstein.at

Donnerstag, 4. August 2016

„NoHep – für eine Welt ohne Hepatitis“

Die Hepatitis Hilfe Österreich – Plattform Gesunde Leber (HHÖ) lud am 26. Juli 2016 zur Pressekonferenz ins Wiener Cocoquadrat. Anlass dafür war der Welt Hepatitis Tag 2016 am 28. Juli, der unter einem besonderen Motto steht: “NoHep – für eine Welt ohne Hepatitis”. Das Ziel: Hepatitis B und C bis 2030 zu eliminieren. Europas führende Experten, Fachärzte und Interessenvertretungen für Patienten mit Hepatitis – wie hier in Österreich die HHÖ – haben sich zusammengetan, um genau dieses Ziel zu realisieren. Neben Angelika Widhalm, HHÖ-Vorsitzende, und Martin Prais, HHÖ-Generalsekretär, nahmen auch Univ. Prof. Dr. Petra Munda und MR Dr. Helmut Schiel hinter den Mikros Platz.

„NoHep – für eine Welt ohne Hepatitis“


Am 28. Juli 2016 ist es wieder so weit: der Welt Hepatitis Tag erinnert auch dieses Jahr wieder an die globale Bedrohung durch virale Hepatitiserkrankungen. Unter dem Motto “NoHep – für eine Welt ohne Hepatitis” haben sich Europas führende Experten, Fachärzte und Interessenvertretungen wie die Hepatitis Hilfe Österreich – Plattform gesunde Leber (HHÖ) vereinigt, um Hepatitis B und C bis 2030 zu eliminieren. Denn: “Was nur Wenige wissen: Weltweit sterben weit mehr Menschen an Virushepatitis als an HIV oder Malaria”, betont Angelika Widhalm, Vorsitzende der HHÖ. “Vor allem Hepatitis B und C, die allein in Österreich zigtausende Menschen betreffen, können zu Zirrhose und Leberkrebs führen.” Und das, obwohl es etwa gegen Hepatitis B eine sehr effektive Prophylaxe (Schutzimpfung Kombination Hepatitis A+B) gibt. “Hepatitis C ist dank neuer Medikamente (DAAs) nun fast immer heilbar (SVR). D.h., man wird virusfrei – eliminiert das Virus aus dem Körper”, so Widhalm weiter, die allerdings bedauert, dass diese Schutz- und Therapiemöglichkeiten nicht allen bekannt sind. “Und in vielen Ländern sind Impfungen, Diagnostik und Therapien aus Kostengründen noch nicht oder nur eingeschränkt zugänglich”, führt Widhalm ein weiteres Problem an. Der Schlüssel zum Erfolg im Sinne von “NoHep” liegt für sie im konzertierten Dreiergespann bestehend aus Vorbeugung, rechtzeitiger Diagnose und entsprechender Therapie.

Therapiekompetenz des Arztes ist unantastbar
Während bei der Hepatitis B die Behandlungskosten von den Krankenkassen refundiert werden und der Arzt das jeweils beste Medikament für den Patienten verschreiben kann (Therapiekompetenz des Arztes), sieht es bei der Behandlung von Hepatitis C hier in Österreich leider etwas anders aus: Denn die neuen Medikamente (DAAs), die seit 2014 bis zu 98% Heilung bringen, sind nicht billig und das Budget in Österreich ist begrenzt. Die HHÖ fordert seit 3 Jahren, dass die Medikamentenkosten sofort vom Gesundheitssystem refundiert werden – und zwar für ALLE Hepatitis C-Patienten. “Darüber hinaus fordern wir seit Jahren, dass der behandelnde Arzt das jeweils beste Medikament für seine Patienten verschreiben kann – unabhängig von den Kosten oder der Phase der Leberschädigung”, fügt HHÖ-Generalsekretär Martin Prais hinzu. “Der Patient braucht nach Diagnosestellung SOFORT die für ihn optimale Therapie! Seit 2014 konnten wir rund 2.500 Patienten jährlich heilen. Das ist allerdings nur ein Bruchteil derjenigen, die die neuen Therapien brauchen.”

Aktuell refundiert das Gesundheitswesen die Medikamentenkosten erst ab Fibrosegrad 2, d.h., erst bei einer bereits fortgeschrittenen Lebererkrankung aufgrund einer Hepatitis-C-Infektion. “Für die Betroffenen ist das ein untragbarer Zustand. Man wartet, bis die Patienten schwer krank sind und die Leber bereits geschädigt ist. Das ist auch aus ethischer Sicht höchst fragwürdig”, betont Widhalm. “So bekommt das österreichische Gesundheitssystem das Problem der viralen Hepatitis B und C nie in den Griff. Außerdem entspricht dieses Vorgehen bei weitem nicht den Forderungen der WHO.”

Auch Österreich braucht einen Strategieplan

Die WHO fordert seit Jahren von allen Ländern Strategiepläne zur Erreichung des NoHep-Ziels. “In Österreich schafft man das leider seit Jahren nicht, sondern unternimmt vielmehr alles, um einen solchen Strategieplan zu verhindern”, ist Prais überzeugt und bezeichnet dieses Verhalten als schwer fahrlässig, wenn es um die Gesundheitssicherung der Bevölkerung geht. “Aber auch aus wirtschaftlicher Sicht ist ein derartiger Umgang mit den Ressourcen unverantwortlich, da so die Kosten aufgrund von längeren Therapiezeiten, Folge- bzw. Nebenerkrankungen und auch mehr Sozialfällen unterm Strich höher sind, als wenn man sofort die effektivste Therapie zum Einsatz bringen würde”, so der HHÖ-Generalsekretär weiter. Die HHÖ appelliert daher an die Gesundheitspolitik, langfristig lösungsorientiert und nicht kurzfristig problemorientiert zu handeln. Nur so lassen sich diese nach dem Epidemiegesetz meldepflichtige infektiöse Erkrankungen bis 2030 eliminieren. “Das würde auch nachhaltig zur Gesundheitssicherung beitragen und die Kosten für das Gesundheitssystem deutlich reduzieren”, betont auch Widhalm.

“Aktuell haben 30 Millionen Menschen in Europäischen Union eine chronische Lebererkrankung. Virushepatitis betrifft bereits mehr als 10 Millionen Menschen in der EU. Diese Zahlen machen Leberkrankheiten zur fünfthäufigste Todesursache in Europa”, betont Univ. Prof. Dr. Petra E. Munda. “Noch davor rangiert Alkohol als dritthäufigste vorzeitige Todesursache der EU, gefolgt von der Fettleber (= Leber-Manifestation des metabolischen Syndroms), Diabetes und Adipositas; die Lawine rollt!”

Aus der Praxis weiß der Allgemeinmediziner Dr. Helmut Schiel, dass “viele Krankheiten der Leber schleichend verlaufen und lange Zeit von den Betroffenen kaum wahrgenommen werden. Chronisch verlaufende Leberentzündungen können jahrelang unbemerkt bestehen bleiben, da die Beschwerden lange – wenn überhaupt – als sehr unspezifisch wahrgenommen werden. Die Patienten klagen über Müdigkeit, Abgeschlagenheit, erhöhten Schlafbedarf, Lustlosigkeit, depressive und aggressive Stadien, Inappetenz, Nachlassen der Leistungsfähigkeit, Völlegefühl, Verdauungsstörungen und diverse unklare Schmerzen.”

Für die Hausärzte sei vor allem eine gute Kooperation mit Hepatologen und den Fachgesellschaften z.B. der ÖGGH der Ärzte wichtig. “Dadurch ist auch eine intensive Informationsmöglichkeit über Konsensus-Papiere möglich, die ganz gezielt an die Hausärzte gehen”, führt Dr. Schiel aus. “Die Erstbefundung muss von Anfang an optimal sein. Regelmäßige Information auf dem Gebiet der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, wodurch die Aufmerksamkeit für Indikationen automatisch steigt, ist unerlässlich. Alle Informationen über gesundheitspolitische Themen in Zusammenhang mit Lebererkrankungen helfen dem Hausarzt seine Patienten rechtzeitig richtig mit hoher Kompetenz zu beraten und zu betreuen.”

Welt Hepatitis Tag – Mehr Aufmerksamkeit für einen stillen Killer

• Weltweit leidet einer von zwölf Menschen an chronischer Hepatitis B oder C. Die wenigsten wissen davon.
• Die Leber leidet stumm. Warnende Symptome bleiben oft Jahre lang aus. Erhöhte Leberwerte bei Routineuntersuchungen können ein erstes Warnsignal sein, das jedoch oft ignoriert wird.
• Beide Infektionen können nach Jahren zu Zirrhose und Leberkrebs führen.
• Je früher die Infektion entdeckt wird, desto besser lässt sie sich therapieren. Die Behandlung hat in den letzten zehn Jahren große Fortschritte gemacht. Hepatitis B ist kontrollierbar. Hepatitis C ist heilbar.
• Jeden Tag sterben 4.000 Menschen an Virushepatitis. Durch Impfung oder Behandlung könnten schon heute alle diese Menschenleben gerettet werden.
• 2010 erkannte die WHO-Hauptversammlung Virushepatitis mit einer Resolution als globale Gesundheitsbedrohung an. Seit 2011 wird der Welt-Hepatitis-Tag offizieller Gesundheitstag der WHO durchgeführt. Das Datum des 28. Juli wurde zu Ehren des inzwischen verstorbenen Hepatitis-B-Entdeckers Prof. Baruch Bloomberg neu festgelegt, welcher an diesem Tag Geburtstag hatte.

Freitag, 24. Juni 2016

Casa Leben eröffnet Pflegewohnhaus im Wiener Sonnwendviertel

© Rüdiger Lainer + Partner Architekten ZT GmbH
Individuelle Pflege und Begleitung aller Pflegestufen im modernen Sonnwendviertel – die Casa Leben im Alter gGmbH eröffnet hier im Frühsommer 2017 ein Pflegewohnhaus nach dem bewährten Casa Hausgemeinschaftsmodell sowie einen offenen Kindergarten. Am 23.6. ist mit der Gleichenfeier der nächste wichtige Meilenstein für das Haus der Generationen erreicht.
78 Einzelzimmer sowie 3 Doppelzimmer aufgeteilt auf 6 Hausgemeinschaften entstehen derzeit im Sonnwendviertel in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes. Nach Fertigstellung finden SeniorInnen aller Pflegestufen hier kompetente Langzeit-, Kurzzeit bzw. Urlaubspflege und liebevolle Begleitung im Alltag (geförderte Pflegeplätze). Ergänzt wird das Angebot um 85 Kindergartenplätze.

Umzug aus der Casa Waldkloster

Auf die Fertigstellung des neuen Pflegewohnhauses freuen sich vor allem die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen der derzeitigen Casa Waldkloster in der nahen Waldgasse – denn sowohl Kindergarten als auch Pflegewohnhaus übersiedeln an den neuen Standort. Für die BewohnerInnen bedeutet das: großzügigere Appartements, ein modernes Haus mit großem Gartenbereich und Dachterrasse, bessere Infrastruktur – und ein familiäres Leben in der Casa Hausgemeinschaft. „Das Casa Hausgemeinschaftsmodell wird bereits in anderen Häusern der Casa-Gruppe erfolgreich umgesetzt. Wir freuen uns schon sehr auf das neue Haus und die familiäre Atmosphäre, die durch das Gemeinschaftsmodell ermöglicht wird“, so Haus- und Pflegedienstleitung Dagmar Treitl.

Individuelle Pflege und Begleitung in Hausgemeinschaften Das innovative Casa-Hausgemeinschaftsmodell ermöglicht den BewohnerInnen ein ihren Bedürfnissen angepasstes Umfeld in familiärer und häuslicher Atmosphäre und ein selbstbestimmtes Leben in kleinen Hausgemeinschaften. Im Zentrum der Hausgemeinschaften befindet sich jeweils eine gemütliche Wohnküche, in der täglich frisch gekocht wird. Im Gemeinschaftsbereich
wird der Alltag gemeinsam gestaltet, die BewohnerInnen können nach Lust, Laune und Fähigkeiten beim Zubereiten der Mahlzeiten unterstützen oder sich auf andere Weise in die Tagesgestaltung einbringen. Ein breites Aktivitätenprogramm trägt zur Erhaltung geistiger Fähigkeiten und Alltagskompetenzen der BewohnerInnen bei. Die multiprofessionellen Casa
MitarbeiterInnen begleiten die BewohnerInnen Rund-um-die-Uhr im Alltag (diplomiertes Pflegepersonal ist 24h verfügbar) und sorgen so für Sicherheit. Das Casa-Hausgemeinschaftsmodell bietet eine lebenswerte Alternative zu traditionellen stationären
Wohnformen.

Haus der Generationen

Besonderes Qualitätsmerkmal in der Casa Sonnwendviertel: Kinderlachen. Denn, wie bereits in der derzeitigen Casa Waldkloster wird auch am neuen Standort Sonnwendviertel ein offener Kindergarten unter einem Dach mit dem Pflegewohnhaus geführt. Jung und alt profitieren davon gleichermaßen – zwei Lebensalter ergeben plötzlich ein Ganzes.

Eröffnung im Juni 2017

© Rüdiger Lainer + Partner Architekten ZT GmbH
Die Eröffnung des Pflegewohnauses ist für Juni 2017 geplant: Neben den 78 Einzel- sowie 3 Doppelzimmern verfügt das Pflegewohnhaus Casa Sonnwendviertel nach Fertigstellung über einen großen Mehrzwecksaal und eine Kapelle im Haus. Kaffeehaus, Friseur, ein großer Garten mit überdachter Terrasse sowie eine Dachterrasse mit Demenzgarten sorgen für zusätzliche Wohlfühlatmosphäre. Der angrenzende Helmut Zilk Park lädt zu kleineren Ausflügen in die Natur ein. Die Eröffnung des Kindergartens folgt im Herbst 2017.

Interessenten für Pflegeplätze wenden sich für Details bitte an das Team der Casa Waldkloster:
Waldgasse 25, 1100 Wien, Beratung & Service: waldkloster@casa.or.at, 01/604 35 73. Bei der Gleichenfeier am 23. Juni können
geladene Gäste und Medienvertreter sich ein erstes Bild vom zukünftigen Casa Standort machen.