Montag, 22. August 2016

Gautier Mückstein ist erster klimaneutraler Spirituosenhersteller Österreichs

© Michael Rausch-Schott
Es ist vollbracht: Nachdem sich Gautier Mückstein seit jeher für den Klimaschutz engagiert, ließ der österreichische Traditionsspirituosenerzeuger nun seine CO2-Emissionen genauestens analysieren und befasste sich dahin gehend mit Unternehmensstrategien, Abläufen und der Herstellung bzw. der Produktion. Die Erkenntnisse flossen direkt in konkrete Maßnahmen zur Reduktion des eigenen Ausstoßes, die nun allesamt realisiert und umgesetzt sind.

Das Ergebnis: Gautier Mückstein ist der erste klimaneutrale Spirituosenhersteller Österreichs. „Wir stehen für die Wahrung und smarte Nutzung unserer wertvollen Ressourcen. Die Vorreiterrolle in dieser Branche einzunehmen, macht uns daher besonders stolz”, zeigt sich Ing. Florian Mückstein, Geschäftsführer von Gautier Mückstein, zufrieden. „Wir hoffen für die Umwelt und unsere Zukunft, dass noch viele folgen werden!“ Gautier Mückstein steht aber auch für einen friedvollen Einklang zwischen Mensch und Natur, um den Kreislauf der Natur nicht zu gefährden. „Die Umwelt schätzen und respektieren wir sehr. Als erster klimaneutraler Spirituosenerzeuger Österreichs glauben wir an sinnvolle Maßnahmen, die den Einklang beider fördern“, so der Gautier Mückstein-Geschäftsführer weiter.

Grünes Produktionshaus, Regionalität, Recycling

Das neue Produktionshaus in Oberlaa, in das Gautier Mückstein im Jahr 2011 übersiedelte, wurde bereits im Vorfeld baulich entsprechend modern und umweltfreundlich konzipiert. Es beinhaltet ein smartes, ausgeklügeltes System, das für einen optimalen Energiehaushalt sorgt. Zudem wurde das Gebäude mit einer hocheffizienten Isolierung versehen – „nächstes Jahr wird es um eine moderne Solaranlage erweitert“, kündigt Florian Mückstein an. Außerdem kann durch die Begrünung des rund 1.600 m2 großen Dachs sowie durch eine intelligente Außenbeschattung komplett auf eine Klimatisierung der Arbeitsräume verzichtet werden. „Auch unsere Region liegt uns am Herzen, daher achten wir beim Einkauf unserer Rohwaren ganz besonders auf Regionalität“, betont Florian Mückstein. „Seit 2007 können wir durch die Firma Ellinger sogar unsere eigene Inländerrum-Essenz herstellen. Unsere Erzeugnisse bestehen aus gut ausgewählten heimischen Produkten und stehen somit für Nachhaltigkeit, höhere Qualität und Ressourcenschonung durch kurze Transportwege.“
Natürlich lassen sich auch bei Gautier Mückstein Abfälle nicht ganz vermeiden. Der heimische Spirituosenerzeuger achtet allerdings akribisch darauf, dass selbige zum Großteil verwertet werden. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht und einen Kreislauf aufgebaut, mit dem die Ausgangsmaterialien in Sekundärrohstoffe umgewandelt werden.

Alle Produkte sind mit dem grünen ARA-Punkt gekennzeichnet, was bedeutet, dass für eine ordnungsgemäße Entsorgung laut österreichischer Verpackungsordnung gesorgt ist“, erläutert Florian Mückstein und betont, dass restliche Emissionen durch den Erwerb von Zertifikaten kompensiert werden. „So konnte Gautier Mückstein 1.700 Tonnen CO2-Emissionen ausgleichen. Die CO2-Emissionsrechte sind von den Vereinten Nationen zertifiziert (UNFCCC), also CER (Certified Emission Reductions) oder vom „Verified Carbon Standard“ verifiziert und entsprechen somit den höchsten Qualitätsstandards”, betont der Gautier Mückstein-GF abschließend.

www.gautier-mueckstein.at

Donnerstag, 4. August 2016

„NoHep – für eine Welt ohne Hepatitis“

Die Hepatitis Hilfe Österreich – Plattform Gesunde Leber (HHÖ) lud am 26. Juli 2016 zur Pressekonferenz ins Wiener Cocoquadrat. Anlass dafür war der Welt Hepatitis Tag 2016 am 28. Juli, der unter einem besonderen Motto steht: “NoHep – für eine Welt ohne Hepatitis”. Das Ziel: Hepatitis B und C bis 2030 zu eliminieren. Europas führende Experten, Fachärzte und Interessenvertretungen für Patienten mit Hepatitis – wie hier in Österreich die HHÖ – haben sich zusammengetan, um genau dieses Ziel zu realisieren. Neben Angelika Widhalm, HHÖ-Vorsitzende, und Martin Prais, HHÖ-Generalsekretär, nahmen auch Univ. Prof. Dr. Petra Munda und MR Dr. Helmut Schiel hinter den Mikros Platz.

„NoHep – für eine Welt ohne Hepatitis“


Am 28. Juli 2016 ist es wieder so weit: der Welt Hepatitis Tag erinnert auch dieses Jahr wieder an die globale Bedrohung durch virale Hepatitiserkrankungen. Unter dem Motto “NoHep – für eine Welt ohne Hepatitis” haben sich Europas führende Experten, Fachärzte und Interessenvertretungen wie die Hepatitis Hilfe Österreich – Plattform gesunde Leber (HHÖ) vereinigt, um Hepatitis B und C bis 2030 zu eliminieren. Denn: “Was nur Wenige wissen: Weltweit sterben weit mehr Menschen an Virushepatitis als an HIV oder Malaria”, betont Angelika Widhalm, Vorsitzende der HHÖ. “Vor allem Hepatitis B und C, die allein in Österreich zigtausende Menschen betreffen, können zu Zirrhose und Leberkrebs führen.” Und das, obwohl es etwa gegen Hepatitis B eine sehr effektive Prophylaxe (Schutzimpfung Kombination Hepatitis A+B) gibt. “Hepatitis C ist dank neuer Medikamente (DAAs) nun fast immer heilbar (SVR). D.h., man wird virusfrei – eliminiert das Virus aus dem Körper”, so Widhalm weiter, die allerdings bedauert, dass diese Schutz- und Therapiemöglichkeiten nicht allen bekannt sind. “Und in vielen Ländern sind Impfungen, Diagnostik und Therapien aus Kostengründen noch nicht oder nur eingeschränkt zugänglich”, führt Widhalm ein weiteres Problem an. Der Schlüssel zum Erfolg im Sinne von “NoHep” liegt für sie im konzertierten Dreiergespann bestehend aus Vorbeugung, rechtzeitiger Diagnose und entsprechender Therapie.

Therapiekompetenz des Arztes ist unantastbar
Während bei der Hepatitis B die Behandlungskosten von den Krankenkassen refundiert werden und der Arzt das jeweils beste Medikament für den Patienten verschreiben kann (Therapiekompetenz des Arztes), sieht es bei der Behandlung von Hepatitis C hier in Österreich leider etwas anders aus: Denn die neuen Medikamente (DAAs), die seit 2014 bis zu 98% Heilung bringen, sind nicht billig und das Budget in Österreich ist begrenzt. Die HHÖ fordert seit 3 Jahren, dass die Medikamentenkosten sofort vom Gesundheitssystem refundiert werden – und zwar für ALLE Hepatitis C-Patienten. “Darüber hinaus fordern wir seit Jahren, dass der behandelnde Arzt das jeweils beste Medikament für seine Patienten verschreiben kann – unabhängig von den Kosten oder der Phase der Leberschädigung”, fügt HHÖ-Generalsekretär Martin Prais hinzu. “Der Patient braucht nach Diagnosestellung SOFORT die für ihn optimale Therapie! Seit 2014 konnten wir rund 2.500 Patienten jährlich heilen. Das ist allerdings nur ein Bruchteil derjenigen, die die neuen Therapien brauchen.”

Aktuell refundiert das Gesundheitswesen die Medikamentenkosten erst ab Fibrosegrad 2, d.h., erst bei einer bereits fortgeschrittenen Lebererkrankung aufgrund einer Hepatitis-C-Infektion. “Für die Betroffenen ist das ein untragbarer Zustand. Man wartet, bis die Patienten schwer krank sind und die Leber bereits geschädigt ist. Das ist auch aus ethischer Sicht höchst fragwürdig”, betont Widhalm. “So bekommt das österreichische Gesundheitssystem das Problem der viralen Hepatitis B und C nie in den Griff. Außerdem entspricht dieses Vorgehen bei weitem nicht den Forderungen der WHO.”

Auch Österreich braucht einen Strategieplan

Die WHO fordert seit Jahren von allen Ländern Strategiepläne zur Erreichung des NoHep-Ziels. “In Österreich schafft man das leider seit Jahren nicht, sondern unternimmt vielmehr alles, um einen solchen Strategieplan zu verhindern”, ist Prais überzeugt und bezeichnet dieses Verhalten als schwer fahrlässig, wenn es um die Gesundheitssicherung der Bevölkerung geht. “Aber auch aus wirtschaftlicher Sicht ist ein derartiger Umgang mit den Ressourcen unverantwortlich, da so die Kosten aufgrund von längeren Therapiezeiten, Folge- bzw. Nebenerkrankungen und auch mehr Sozialfällen unterm Strich höher sind, als wenn man sofort die effektivste Therapie zum Einsatz bringen würde”, so der HHÖ-Generalsekretär weiter. Die HHÖ appelliert daher an die Gesundheitspolitik, langfristig lösungsorientiert und nicht kurzfristig problemorientiert zu handeln. Nur so lassen sich diese nach dem Epidemiegesetz meldepflichtige infektiöse Erkrankungen bis 2030 eliminieren. “Das würde auch nachhaltig zur Gesundheitssicherung beitragen und die Kosten für das Gesundheitssystem deutlich reduzieren”, betont auch Widhalm.

“Aktuell haben 30 Millionen Menschen in Europäischen Union eine chronische Lebererkrankung. Virushepatitis betrifft bereits mehr als 10 Millionen Menschen in der EU. Diese Zahlen machen Leberkrankheiten zur fünfthäufigste Todesursache in Europa”, betont Univ. Prof. Dr. Petra E. Munda. “Noch davor rangiert Alkohol als dritthäufigste vorzeitige Todesursache der EU, gefolgt von der Fettleber (= Leber-Manifestation des metabolischen Syndroms), Diabetes und Adipositas; die Lawine rollt!”

Aus der Praxis weiß der Allgemeinmediziner Dr. Helmut Schiel, dass “viele Krankheiten der Leber schleichend verlaufen und lange Zeit von den Betroffenen kaum wahrgenommen werden. Chronisch verlaufende Leberentzündungen können jahrelang unbemerkt bestehen bleiben, da die Beschwerden lange – wenn überhaupt – als sehr unspezifisch wahrgenommen werden. Die Patienten klagen über Müdigkeit, Abgeschlagenheit, erhöhten Schlafbedarf, Lustlosigkeit, depressive und aggressive Stadien, Inappetenz, Nachlassen der Leistungsfähigkeit, Völlegefühl, Verdauungsstörungen und diverse unklare Schmerzen.”

Für die Hausärzte sei vor allem eine gute Kooperation mit Hepatologen und den Fachgesellschaften z.B. der ÖGGH der Ärzte wichtig. “Dadurch ist auch eine intensive Informationsmöglichkeit über Konsensus-Papiere möglich, die ganz gezielt an die Hausärzte gehen”, führt Dr. Schiel aus. “Die Erstbefundung muss von Anfang an optimal sein. Regelmäßige Information auf dem Gebiet der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, wodurch die Aufmerksamkeit für Indikationen automatisch steigt, ist unerlässlich. Alle Informationen über gesundheitspolitische Themen in Zusammenhang mit Lebererkrankungen helfen dem Hausarzt seine Patienten rechtzeitig richtig mit hoher Kompetenz zu beraten und zu betreuen.”

Welt Hepatitis Tag – Mehr Aufmerksamkeit für einen stillen Killer

• Weltweit leidet einer von zwölf Menschen an chronischer Hepatitis B oder C. Die wenigsten wissen davon.
• Die Leber leidet stumm. Warnende Symptome bleiben oft Jahre lang aus. Erhöhte Leberwerte bei Routineuntersuchungen können ein erstes Warnsignal sein, das jedoch oft ignoriert wird.
• Beide Infektionen können nach Jahren zu Zirrhose und Leberkrebs führen.
• Je früher die Infektion entdeckt wird, desto besser lässt sie sich therapieren. Die Behandlung hat in den letzten zehn Jahren große Fortschritte gemacht. Hepatitis B ist kontrollierbar. Hepatitis C ist heilbar.
• Jeden Tag sterben 4.000 Menschen an Virushepatitis. Durch Impfung oder Behandlung könnten schon heute alle diese Menschenleben gerettet werden.
• 2010 erkannte die WHO-Hauptversammlung Virushepatitis mit einer Resolution als globale Gesundheitsbedrohung an. Seit 2011 wird der Welt-Hepatitis-Tag offizieller Gesundheitstag der WHO durchgeführt. Das Datum des 28. Juli wurde zu Ehren des inzwischen verstorbenen Hepatitis-B-Entdeckers Prof. Baruch Bloomberg neu festgelegt, welcher an diesem Tag Geburtstag hatte.

Freitag, 24. Juni 2016

Casa Leben eröffnet Pflegewohnhaus im Wiener Sonnwendviertel

© Rüdiger Lainer + Partner Architekten ZT GmbH
Individuelle Pflege und Begleitung aller Pflegestufen im modernen Sonnwendviertel – die Casa Leben im Alter gGmbH eröffnet hier im Frühsommer 2017 ein Pflegewohnhaus nach dem bewährten Casa Hausgemeinschaftsmodell sowie einen offenen Kindergarten. Am 23.6. ist mit der Gleichenfeier der nächste wichtige Meilenstein für das Haus der Generationen erreicht.
78 Einzelzimmer sowie 3 Doppelzimmer aufgeteilt auf 6 Hausgemeinschaften entstehen derzeit im Sonnwendviertel in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes. Nach Fertigstellung finden SeniorInnen aller Pflegestufen hier kompetente Langzeit-, Kurzzeit bzw. Urlaubspflege und liebevolle Begleitung im Alltag (geförderte Pflegeplätze). Ergänzt wird das Angebot um 85 Kindergartenplätze.

Umzug aus der Casa Waldkloster

Auf die Fertigstellung des neuen Pflegewohnhauses freuen sich vor allem die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen der derzeitigen Casa Waldkloster in der nahen Waldgasse – denn sowohl Kindergarten als auch Pflegewohnhaus übersiedeln an den neuen Standort. Für die BewohnerInnen bedeutet das: großzügigere Appartements, ein modernes Haus mit großem Gartenbereich und Dachterrasse, bessere Infrastruktur – und ein familiäres Leben in der Casa Hausgemeinschaft. „Das Casa Hausgemeinschaftsmodell wird bereits in anderen Häusern der Casa-Gruppe erfolgreich umgesetzt. Wir freuen uns schon sehr auf das neue Haus und die familiäre Atmosphäre, die durch das Gemeinschaftsmodell ermöglicht wird“, so Haus- und Pflegedienstleitung Dagmar Treitl.

Individuelle Pflege und Begleitung in Hausgemeinschaften Das innovative Casa-Hausgemeinschaftsmodell ermöglicht den BewohnerInnen ein ihren Bedürfnissen angepasstes Umfeld in familiärer und häuslicher Atmosphäre und ein selbstbestimmtes Leben in kleinen Hausgemeinschaften. Im Zentrum der Hausgemeinschaften befindet sich jeweils eine gemütliche Wohnküche, in der täglich frisch gekocht wird. Im Gemeinschaftsbereich
wird der Alltag gemeinsam gestaltet, die BewohnerInnen können nach Lust, Laune und Fähigkeiten beim Zubereiten der Mahlzeiten unterstützen oder sich auf andere Weise in die Tagesgestaltung einbringen. Ein breites Aktivitätenprogramm trägt zur Erhaltung geistiger Fähigkeiten und Alltagskompetenzen der BewohnerInnen bei. Die multiprofessionellen Casa
MitarbeiterInnen begleiten die BewohnerInnen Rund-um-die-Uhr im Alltag (diplomiertes Pflegepersonal ist 24h verfügbar) und sorgen so für Sicherheit. Das Casa-Hausgemeinschaftsmodell bietet eine lebenswerte Alternative zu traditionellen stationären
Wohnformen.

Haus der Generationen

Besonderes Qualitätsmerkmal in der Casa Sonnwendviertel: Kinderlachen. Denn, wie bereits in der derzeitigen Casa Waldkloster wird auch am neuen Standort Sonnwendviertel ein offener Kindergarten unter einem Dach mit dem Pflegewohnhaus geführt. Jung und alt profitieren davon gleichermaßen – zwei Lebensalter ergeben plötzlich ein Ganzes.

Eröffnung im Juni 2017

© Rüdiger Lainer + Partner Architekten ZT GmbH
Die Eröffnung des Pflegewohnauses ist für Juni 2017 geplant: Neben den 78 Einzel- sowie 3 Doppelzimmern verfügt das Pflegewohnhaus Casa Sonnwendviertel nach Fertigstellung über einen großen Mehrzwecksaal und eine Kapelle im Haus. Kaffeehaus, Friseur, ein großer Garten mit überdachter Terrasse sowie eine Dachterrasse mit Demenzgarten sorgen für zusätzliche Wohlfühlatmosphäre. Der angrenzende Helmut Zilk Park lädt zu kleineren Ausflügen in die Natur ein. Die Eröffnung des Kindergartens folgt im Herbst 2017.

Interessenten für Pflegeplätze wenden sich für Details bitte an das Team der Casa Waldkloster:
Waldgasse 25, 1100 Wien, Beratung & Service: waldkloster@casa.or.at, 01/604 35 73. Bei der Gleichenfeier am 23. Juni können
geladene Gäste und Medienvertreter sich ein erstes Bild vom zukünftigen Casa Standort machen.

Dienstag, 24. Mai 2016

Marketingerfolg durch innovative Marktforschung

Charlotte Hager, comrecon © comrecon
Im Sommer 2015 setzte sich das Stiegl-Marketing zum Ziel, den „Stiegl-Freundeskreis“ auf ein neues Level zu heben. Die große Herausforderung bestand darin, einerseits mehr Mitglieder zu gewinnen und andererseits herauszufinden, wie man es schafft, trotz wachsender Community, den Mitgliedern das Gefühl zu vermitteln, dass sie etwas Besonderes sind und zum Kreis der „echten“ Freunde gehören. Auf der Suche nach kreativen Lösungsansätzen, wandten sich die Markenverantwortlichen von Stiegl an comrecon: "Wir standen vor der Herausforderung, unseren Stiegl-Freundeskreis mit der nötigen Experience aufzuladen. Mit Charlotte Hager und ihrem Team von comrecon haben wir Marktforschung zu einem Markenerlebnis gemacht. Lego® Serious Play® war der perfekte Weg, um Insights zu generieren und die Community zu stärken“, erklärt Torsten Pedit, Marketingleiter der Stiegl Brauerei.

„Wie schafft man nun Neues und erkennt Bewährtes im Jetzt? Mit herkömmlichen Focus Groups konnten und wollten wir nicht an diese Aufgabe herantreten – zum einen wollten wir die Fans nicht mit ‚schnöder Mafo‘ verärgern und zum anderen wollten wir sie in eine Stiegl-Experience eintauchen lassen“, blickt comrecon-Inhaberin Charlotte Hager zurück. „Wir wählten daher einen spielerischen und kollaborativen Weg: Lego® Serious Play® (LSP)“.

Die Kunden besser verstehen

Dr. Torsten Pedit © Mirja Geh
Zu diesem Zweck wurden Low-, Medium- und High-User zu drei separaten Workshops in die
Stieglbrauerei nach Salzburg eingeladen. „Die ‚Freunde‘ waren begeistert von der Idee, den ‚Stiegl-Freundeskreis‘ selbst mitgestalten zu können und hunderte Personen aus ganz Österreich meldeten sich zu den drei Terminen an“, so Hager.

Das Besondere an LSP als kreative Methode des Prototyping 

„Es geht nicht geht darum, auf Kommando die richtige Idee zu haben und rational Verhaltensweisen aufzudecken, sondern vielmehr darum, spielerisch und durch die Verknüpfung von Hand und Auge, inspirative Räume zu öffnen, in denen ein demokratischer Prozess stattfindet. Denn jede Meinung, jede Story, jedes Modell ist wertvoll“, meint die comrecon-Inhaberin. Dabei ist es entscheidend, ein gemeinsames Ziel vor Augen zu haben.

Das Endergebnis: Pro User-Gruppe stand danach eine detaillierte Beschreibung zur Verfügung, was den „Stiegl-Freundeskreis“ in Zukunft so erfolgreich macht. „So zeigte sich beispielsweise, dass man auch außerhalb des Freundeskreises Freundschaften mit den Mitgliedern schließen möchte, dass Stiegl mehrere Anlaufstellen in ganz Österreich bieten sollte oder auch, dass man ein eigenes Freundeskreis-Bier kreieren möchte“, zählt Hager die Wünsche der Workshop-Teilnehmer – also der Stiegl-Kunden selbst – auf, aus denen sich auch gleich die notwendigen Todos im Jetzt ableiten ließen.

„Durch den Einsatz von LSP ist es nicht nur zu einem starken Teambuilding während des
Workshops gekommen. Auch die Nähe zur Marke Stiegl wurde aufgebaut – die Personen
haben etwas erschaffen, das ernst genommen und umgesetzt wurde“, zeigt sich Hager
überzeugt von dieser Methode. Für Stiegl ist comrecon aber noch einen Schritt weiter
gegangen und hat die Ergebnisse noch einer semiotischen Analyse unterzogen, um
Wünsche und Anregungen, vor allem aber Metaphern und Sprachmuster noch weiter zu
verdichten. Das Resultat überzeugt auch Torsten Pedit, der versichert: „Wir konnten
konkrete Maßnahmen und Strategien ableiten und Agenturen briefen."

www.comrecon.com

Akasaa, das Fest der Begegnung - von 3. bis 5. Juni 2016 in Wien

© design@rose
Von 3. bis 5. Juni 2016 geht das Akasaa Festival Wien bereits zum insgesamt vierten Mal über die Bühne – genau gesagt über die Donauparkbühne im 22. Wiener Bezirk. Seit 2013 organisiert der Verein Akasaa dieses dreitägige Fest der Begegnung, bei dem es Obmann Amadou Guéye, seines Zeichens selbst Musiker, Tänzer und Künstler, vor allem darum geht, die Integration der fast 26.000 afrikanischen Immigranten hier in Österreich (Stand 1.1.2014; Statistik Austria) bestmöglich zu unterstützen bzw. voranzutreiben. Gelingen soll dies durch die Beseitigung von Vorurteilen und Berührungsängsten – und wo sollte dieses Vorhaben, die jeweiligen Kulturen kennenzulernen bzw. den Menschen in Österreich die Vielfalt Afrikas zu zeigen, besser funktionieren, als auf einem Fest“, so das Akasaa-Mastermind, für den Werte wie Toleranz und Respekt die Voraussetzung für ein friedvolles Zusammenleben hier in Österreich sind. Sein Motto lautet daher: „Wir sind eins!“

Akasaa Festival Wien 2016 – die Eckdaten:

Wann: 3. bis 5. Juni 2016

Wo: Donauparkbühne, 1220 Wien (U1 Station Alte Donau)


„Uns geht es um einen kulturellen Austausch, der ein Bewusstsein für den jeweils anderen bewirkt“, erläutert Amadou Guéye. Seine Idee ist es, jedem afrikanischen Angebot immer auch ähnliches heimisches Angebot gegenüberzustellen. „Diese kreativen Schnittstellen der Kulturen, Traditionen und Bräuche ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Festival“, so Guéye, der dieses Konzept auch auf alle Workshops, Verkaufsstände sowie auf das kulinarische Angebot überträgt; und natürlich auch auf die musikalische Darbietung des gesamten Festivals.


Livemusik aus Afrika und Österreich

Auch heuer konnte Amadou Guéye wieder zahlreiche hervorragende Bands aus Afrika und Österreich für das Akasaa Festival verpflichten. Neben dem Headliner Jaliba Kuyateh and the Kumareh Band werden Musiker und Ensembles wie etwa Karim Thiam Tama, das A&M Project, Criso and Band oder Reggae Broadcast die Donauparkbühne rocken (siehe Line-up unten).
Außerdem steht eine afrikanisch-österreichische Modeschau auf dem Programm, bei der unter anderem ein österreichisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen präsentiert wird. Darüber hinaus haben auch die Gäste wieder die Möglichkeit mit heimischen und afrikanischen Instrumenten selbst Musik zu machen.

www.akasaa-international.one